![]() |
|
![]() |
![]() |
Wie wird man eigentlich Pastor, Pastorin?
Pastor oder Pastorin sein ist ein attraktiver und spannender Beruf, in dem unterschiedliche Begabungen zum Zuge kommen. Das Spektrum der Tätigkeiten ist vielfältig. Sie erfordern sowohl theologische wie auch personale und kommunikative Kompetenz. Das Studium Theologie studieren heißt nicht nur, sich mit Traditionen auseinander zu setzen, sondern auch neue, überraschende Einsichten gewinnen. Es heißt nicht nur, Texte zu lesen, sondern auch Menschen und deren Kon-Texte zu verstehen. Das wissenschaftliche Studium schafft zunächst eine ungewohnte Distanz zur Praxis des Glaubens. Dennoch kommt der eigene Glaube nicht zu kurz. Denn Theologie und die eigene Biographie sind eng miteinander verknüpft. Fast alle Theologiestudierenden erleben während der Zeit des Studium eine Vertiefung Ihres Glaubens. Die theologischen Fakultäten und Fachbereiche sowie die Kirchlichen Hochschulen bieten gute Studienbedingungen, da das Verhältnis von Studierenden zu Professorinnen und Professoren sehr ausgewogen ist und eine intensive Betreuung ermöglicht. Die Belegung des Studiengangs ist an den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife gebunden, der im Ausnahmefall durch eine einschlägige fachgebundene oder durch eine durch Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkannte Hochschulzugangsberechtigung ersetzt werden kann. Sie können an 21 möglichen Universitäten in Deutschland (Regelstudienzeit 12 Semester) studieren. In dieser Zeit bilden Sie Ihr wissenschaftliches Profil als evangelische Theologin, als evangelischer Theologe aus. Das Fach Ev. Theologie kann an allen Universitäten mit unterschiedlichen Abschlüssen aufgenommen werden: Fakultätsexamen oder kirchliches Examen. Ein Wechsel ist jedoch bis zur Zwischenprüfung unkompliziert. Wenn Sie den Pastorenberuf anstreben, sollten Sie sich für das kirchliche Examen einschreiben lassen und bereits zu Beginn des Studiums mit der Nordelbischen Kirche Kontakt aufnehmen. Lassen Sie sich auf die "Liste der Nordelbischen Theologiestudierenden" setzen, was Ihnen viele Vorteile bietet , um mit ihrem späteren Arbeitgeber eine Verbindung aufzubauen. Andere Theologiestudierende aus Nordelbien finden Sie nicht nur in Kiel oder Hamburg an den Fakultäten, sondern auch an den übrigen 19 Hochschulen in Deutschland und im Ausland. Der sogenannte "Studierenden Ausschuß" ist eine Vertretung der nordelbischen Theologinnen und Theologen. In der Mitte des Studiums bietet die Nordelbische Kirche in Zusammenarbeit mit den Universitäten das obligatorische Gemeindepraktikum an. Ihm folgt eine ebenfalls obligatorische "Orientierungswoche". Beides dient dem Abgleich Ihrer Berufserwartungen mit dem kirchlichen Leben in Gemeinden und Einrichtungen der Nordelbischen Kirche und soll Ihnen Impulse für die zweite Studienhälfte vermitteln. Mit dem ersten kirchlichen Examen bei der Landeskirche schließen Sie die akademische Ausbildung ab. Nun sind Sie theologische Kandidatin, theologischer Kandidat. Damit haben Sie die Voraussetzung, in das Vikariat, die zweite, praktische Phase der Ausbildung einzutreten. Das Vikariat Die Vikariatsplätze werden in der Nordelbischen Kirche nach einem Aufnahmeverfahren vergeben.
Voraussetzung ist, dass Sie auf der Liste der nordelbischen Theologiestudierenden geführt werden.
Über den Inhalt, die Arbeitsmethoden und alle Fragen von Ablauf und Organisation informiert sie die übrige Hompage des Predigerseminars der NEK (Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche). Sie beenden das Vikariat mit dem Zweiten Theologischen Examen, das wieder die Landeskirche abnimmt. Haben Sie eine erkennbare berufliche Identität entwickelt, empfehlen Sie der Vikarsanleiter/die Vikariatsanleiterinnen und das Predigerseminar für den kirchlichen Dienst als Pastor/Pastorin der Landeskirche zur Anstellung weiter. Im Personalgespräch kurz nach den Prüfungen verschafft sich das Personaldezernat des Landeskirchenamtes einen persönlichen Eindruck von Ihnen und schlägt Ihnen in den Wochen nach dem Vikariat, wenn möglich, eine Gemeinde vor für den Einstieg ins voll verantwortete Pastorenamt. Damit kann Ihre Arbeit als Pastorin oder Pastor beginnen! Alle Angaben, die hier gemacht wurden, gelten für die Nordelbische Kirche. Die Ausbildungswege in den verschiedenen Landeskirchen sind im Großen und Ganzen ähnlich, im Detail aber verschieden. |
||||||
|
||||||||

