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Lernraum Gemeinde

In Schule und Gemeinde

In der Gemeinde verbringen Sie die meiste Zeit Ihres Vikariates. Hier leben und arbeiten Sie im Rhythmus des kirchlichen Gemeindelebens. Eine Religionslehrerin bzw. ein Religionslehrer eröffnet Ihnen in den ersten Monaten in der Rolle des Schulmentors bzw. der Schulmentorin Zugänge zum Unterrichtsfach Religion.
In der Gemeinde sammeln Sie unter der Führung des Anleiters oder der Anleiterin Praxiserfahrungen in allen klassischen Handlungsfeldern des Pastorenberufs. Mit der Zeit gewinnen Sie an Professionalität bei der Ausübung der pastoralen Rolle. Ihre Anleiterin / Ihr Anleiter unterstützt Sie dabei, indem er/sie bei Ihrer Arbeit hospitiert und sie mit Ihnen vor- und nachbespricht.

Der Anleiter und die Anleiterin im Vikariat

Die Anleiter/ die Anleiterinnen werden in Absprache mit den Pröpsten und Pröpstinnen und dem Nordelbischen Kirchenamt für die Aufgabe der Vikarsausbildung ausgewählt. Sie sind unterschiedlichen Alters und haben verschiedene Arbeitsschwerpunkte, abhängig von der jeweiligen Gemeinde. Sie treffen sich zu Anleiterkonferenzen mit dem Regionalmentor bzw. der Regionalmentorin. Mit den Studienleitern und -leiterinnen in Preetz werden die unterschiedlichen Aufgaben in der Ausbildung abgestimmt. Die Anleitenden schreiben einen Bericht am Ende des Vikariates, der maßgeblich in Ihre Gesamtbeurteilung einfließt.

"Wie entscheidet sich eigentlich, in welche Vikariatsgemeinde ich komme?"

Sicher interessieren Sie sich, wie Sie zur Ihrer Vikariatsgemeinde kommen!
Einige Wochen vor Beginn des Vikariats treffen sich alle Anleitenden und alle Vikarinnen und Vikare für zwei Tage. Die Vikarinnen und Vikare stellen anhand schriftlicher Informationen einander die Gemeinden vor. Dann lernen sie erstmals die Anleitenden kennen. Danach besuchen Sie die Pastorinnen und Pastoren Ihres Interesses in den Gemeinden und führen in Gruppen etwas ausführlichere Gespräche vor Ort.
Jeder Vikar, jede Vikarin entscheidet sich daraufhin für vier Wahlgemeinden. Der Mentor bzw. die Mentorin entscheidet schließlich unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche, in welche Gemeinde Sie kommen. Soziale Härten werden, so weit möglich, berücksichtigt. Die Pastoren und Pastorinnen können Ihrerseits lediglich ein Veto einlegen, falls sie einen Vikar oder eine Vikarin definitiv nicht haben wollen.

   

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aktualisiert am: 30.04.2012 | « zurück | Druckversion | nach oben^